Schwerpunkte


 AKTUELL: COVID-19 (Corona): psychischer Leidensdruck durch Pandemie und Lockdown:
 – soziale Isolation und Einsamkeit
 – Gefühle der Sinnlosigkeit und Leere
 – Existenzangst
 – Aggressionen
 – Gesteigertes Suchtverhalten 

SKYPE UND TELEFONISCHE BERATUNG IM LOCKDOWN

Stress 

ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Es ist heute nicht außergewöhnlich, viel Stress zu haben und regelmäßig bzw. sogar dauerhaft gestresst zu sein.

Stress ist an sich nicht schlecht bzw. zunächst eigentlich ein neutraler Ausdruck; ob Stress positiv oder negativ für den Körper ist, hängt u.a. davon ab, ob wir Stressfaktoren positiv oder negativ bewerten, ob wir uns bestimmten Situationen gewachsen fühlen, ob wir uns sicher fühlen, ob wir uns freiwillig in bestimmten Situationen befinden und wie lange der Stress anhält.

In meiner Ordination biete ich meinen Patienten unterschiedliche Ansatzpunkte und Therapien an, um chronischem Stress vorzubeugen bzw. diesen nachhaltig abzubauen. Das genaue Vorgehen wird nach einer ausführlichen Anamnese und individuellen Stressanalyse ganz an die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen des Patienten angepasst, mit dem Ziel, dass wir gemeinsam Strategien finden, die bei Ihnen persönlich zum Ausgleich, zu Entspannung und zu mehr Wohlbefinden führen.


Burn-Out:

Mit dem Begriff „Burn-out“ wird ein psychovegetatives Erschöpfungssyndrom infolge einer chronischen, beruflich bedingten Beanspruchungsreaktion bezeichnet (Burisch, 2005).
Betroffen sein kann unter bestimmten Voraussetzungen praktisch jedeR, häufig kommt das Burnout bei Angehörigen folgender Berufe vor: Helfende Berufe im Sozialbereich (Sozialarbeiter, Lehrer, Ärzte, Pflegepersonal), Polizisten, Manager, Stewardessen, etc,… Burnout-Prozesse können allerdings auch im familiären Bereich, wie z.B. bei der Pflege eines Angehörigen entstehen.
Beim Burnout-Syndrom handelt es sich nicht um ein fest umschriebenes Krankheitsbild, sondern es bestehen vielfältige symptomatische Überlappungen insbesondere zu psychosomatischen Störungen oder depressiven Störungsbildern.
Die Entwicklung des Burnout ist ein langsamer, schleichender Prozess.
Es kommt zu typischen Symptomen wie Erschöpfung, innere Leere, Hilflosigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, Abstumpfung gegenüber Interessen und sozialen Beziehungen, Unfähigkeit zur Entspannung, Arbeitsüberdruss, Essstörungen, Zynismus, Aggressivität und endet in einer Depression.

In meiner Ordination helfe ich Ihnen: Prozesse bewusstzumachen, die eigene Situation, Konflikte zu sehen  und den Energiehaushalt zu regulieren.  Zudem wird abgeklärt, ob sich bereits körperliche Symptome eingestellt haben.
Allgemein kann empfohlen werden:

  • Gesunder Lebensstil, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf
  • Entspannungsmethoden anwenden
  • Moderater Sport zum Ausgleich
  • Soziale Kontakte pflegen
  • Zeit für Hobbys, Musik, Lesen,…
  • Gutes Konfliktmanagement
  • Gutes Zeitmanagement
  • „Nein-Sagen“ lernen


Lebenskrisen: 

Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen, Lebenskrisen gehören hier ebenso dazu wie besonders schöne Momente.
Eine Krise ist zumeist belastend und schmerzhaft, bietet jedoch in vielen Fällen auch die Möglichkeit zu wachsen, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln und einen neuen Zugang zu den eigenen Ressourcen zu finden.
Besonders die „Midlife-Crisis“ ist in diesem Zusammenhang bekannt; eine Krise kann jedoch jeden (be-)treffen, ganz unabhängig vom Alter, von den Lebensumständen und von anderen persönlichen Faktoren. Wie lange eine Krise anhält, hängt einerseits von den spezifischen Umständen, andererseits zu einem Großteil von der Persönlichkeit und den individuellen Problemlösungsstrategien ab. Und während es einigen Menschen gelingt, den Weg aus der Krise alleine zu finden und zu beschreiten, benötigen andere Hilfe von außen – Hilfe, die kein Luxus ist, sondern in vielen Fällen wichtig und eine Notwendigkeit.
Ich biete an: Unterstützung durch  Systemische Therapieansätze, die u.a. dabei helfen

  • die Auslöser einer Krise zu identifizieren und blockierende Glaubensätze und Muster aufzudecken,
  • die aktuelle Lebenssituation aus anderen Perspektiven zu betrachten,
  • die eigenen Ressourcen kennenzulernen und zu stärken und so auch
  • die eigene Widerstandsfähigkeit für mögliche weitere Krisen zu stärken.

Die Therapie orientiert sich an den individuellen Umständen, Bedürfnissen, Wünschen und Anforderungen.


Depression: Weil "Reiß dich zusammen" geht nicht.

Bei der Depression handelt es sich um eine psychische Störung, die durch negative Gedanken und negative Stimmungen charakterisiert ist.  Betroffene sind lustlos, haben ein vermindertes Selbstwertgefühl. Manche dieser Symptome können ebenfalls vorhanden sein: eine herabgesetzte Leistungsfähigkeit, verminderte Konzentration, Schuldgefühle, das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Schlafstörungen, verminderter Appetit und ein vermindertes sexuelles Interesse. 

Die Depression zählt zu den am häufigsten auftretenden psychischen Störungen.

Je nach Verlauf und Symptomatik wird die Depression in viele unterschiedliche Formen unterteilt; klar abzugrenzen von einer Depression sind allgemeine Stimmungstiefs und Stimmungsschwankungen, von denen alle Menschen hin und wieder betroffen sind.


Mein Therapieangebot:  

Die Behandlung einer Depression gestaltet sich je nach Klient sehr unterschiedlich . Mein Ziel als Ärztin ist es, Sie am Weg zu einem freudvolleren Leben zu unterstützen.
Was die „richtige“ Therapie im jeweiligen Fall ist, wird gemeinsam in regelmäßigen ärztlichen Gesprächen evaluiert.

Neben Psychotherapie und Medikamenten gibt es noch  zahlreiche zählen andere Therapiemöglichkeiten wie Lichttherapie, Bewegungstherapie, Musik- oder Kreativtherapie um Kraft zu tanken.

Angststörung: Weil "Keine Angst" nicht hilft.

Bei der Angststörung handelt es sich um einen Sammelbegriff für psychische Störungen, bei denen eine Angst bzw. Furcht (Phobie) vor bestimmten Situationen oder Objekten besteht. Auch die Panikstörung zählt zu den Angststörungen.

Es gibt unterschiedliche Formen der Angststörung, darunter die generalisierte Angststörung oder die Mischung aus Angst und depressiver Störung, einer Störung, bei welcher Angst und Depressionen gleichzeitig vorhanden sind. Generalisierte Angststörungen sind wiederum durch Angst, Befürchtungen und große Besorgnis sowie Vermeidungsverhalten gekennzeichnet. 

Eine Phobie kann sich im Grunde gegen alle Situationen und Objekte entwickeln, wie etwa Flug- und Höhenangst, Arachnophobie (Angst vor Spinnen) und Canophobie (Angst vor Hunden), soziale Ängste (z.B. Angst vor zu viel Aufmerksamkeit) und Agoraphobie (Angst vor großen Menschenmengen, öffentlichen Plätzen etc.).

Symptome

Angststörungen und Phobien können mit einer Reihe an unterschiedlichen körperlichen und psychischen Symptomen einhergehen. Häufig auftretende Symptome sind:

  • Schwindelgefühle
  • Zittern
  • Herzklopfen und beschleunigter Puls
  • Schwitzen und/oder Hitzewallungen
  • Atemnot, Engegefühl in der Brust
  • Erbrechen, Durchfall

Neben diesen körperlichen Anzeichen haben Menschen mit Angststörungen häufig große Angst vor Kontrollverlust sowie Gefühlsstörungen. Auch das Gefühl, dass man nicht man selbst ist und eine veränderte Wahrnehmung der Realität/der jeweiligen Situationen können vorkommen.

Mein Therapieangebot:
Die Behandlung einer Angststörung kann eine Kombination aus verschiedenen einzelnen Behandlungen sein.  Die Therapie ist individuell, orientiert sich an den jeweiligen Bedürfnissen und Problemen.
Das Therapieziel ist,  Ihnen Werkzeuge in die Hand zu geben, damit ihr Weg in ein freudvolleres Leben gelingt.

Neben Psychotherapie und Medikamenten steht noch eine Reihe anderer Behandlungen wie Entspannungsverfahren, Bewegungstherapie etc. zur Verfügung.


Bitte schreiben Sie hier Ihre Nachricht, die vertraulich behandelt wird:

Deutschland

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und erkläre mich damit einverstanden.